HWK Dortmund warnt Betriebe

Dringende Vorsicht geboten: Gefälschte Rechnungen im Umlauf

© HWK Dortmund/Canva

Kammerbezirk. Die Handwerkskammer (HWK) Dortmund warnt Betriebe aktuell vor gefälschten Rechnungen. Darin werden Unternehmen aufgefordert, für vermeintliche Handelsregisterbekanntmachungen Gebühren zu zahlen. Bei diesen Schreiben handelt es sich um eine Betrugsmasche.

Die gefälschten Rechnungen lassen sich unter anderem an folgenden Merkmalen erkennen:

  • Im Briefkopf wird zwar ein Amtsgericht genannt, jedoch ohne weitere Ortsbezeichnung.
  • Als Absender ist eine „Zentrale Zahlstelle“ angegeben.
  • Die IBAN beginnt nicht mit dem deutschen Länderkürzel „DE“, sondern beispielsweise mit „PL24“, „LT57“ oder „ES49“.
  • Die Zahlung soll unter Angabe eines Kassenzeichens innerhalb von drei Werktagen erfolgen.

Außerdem berichten einige Mitgliedsbetriebe der HWK Dortmund über gefälschte Rechnungen der Firma Sixtus Software aus den Niederlanden.

Die HWK Dortmund rät dringend, solche Rechnungen sorgfältig zu prüfen und keinesfalls vorschnell zu bezahlen. Bei Zweifeln an der Echtheit eines Schreibens können sich Betriebe an die Rechtsabteilung der HWK Dortmund wenden.

Beispiele für gefälschte Rechnungen finden Sie unten im Download-Bereich.