Deutsche Meisterschaft im Handwerk würdigt auch Ausbildungsengagement der Betriebe

Heute Azubi. Morgen Champion.

Deutsche Meisterschaft im Handwerk
© ZDH / Boris Trenkel

Wer ausbildet, investiert in Qualität. Und wer junge Menschen erfolgreich zum Abschluss führt, hat allen Grund, diese Leistung auch nach außen sichtbar zu machen. Genau dafür bietet die »Deutsche Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills« (DMH) eine starke Bühne: Der Berufswettbewerb zeichnet besonders leistungsstarke Nachwuchskräfte aus und würdigt damit zugleich das Können der jungen Gesellinnen und Gesellen sowie die Ausbildungsarbeit der Betriebe.

Mit rund 3.000 Teilnehmenden jährlich in 130 Handwerksberufen gilt die DMH als Europas größter Berufswettbewerb im Handwerk.

Über den Wettbewerb

Die DMH ist als mehrstufiger Leistungswettbewerb organisiert: Wer auf regionaler Ebene mit seinem Notendurchschnitt überzeugt, kann sich über den Landeswettbewerb bis in den Bundesvergleich weiterqualifizieren. Hier werden meist praktische Arbeitsproben durchgeführt.

Teilnahmevoraussetzungen

Zur Teilnahme an der DMH berechtigt sind Junghandwerkerinnen und -handwerker, die

  • ihre Gesellenprüfung/Abschlussprüfung in der Zeit vom Winter des Vorjahres bis zum Sommer des Wettbewerbsjahres abgelegt haben
  • zum Zeitpunkt der Gesellen- bzw. Abschlussprüfung nicht älter als 27 Jahre sind
  • und im praktischen Prüfungsbereich mindestens 81 Punkte und in der Gesamtnote der Gesellenprüfung mindestens 74 Punkte erreicht haben.

Warum sich die Teilnahme lohnt

Die Teilnahme dient Nachwuchshandwerkerinnen und -handwerkern als Leistungsnachweis, um herausragendes Können sichtbar zu machen. Gute Platzierungen sind zugleich ein Qualitätsnachweis in der Praxis – für die Teilnehmenden ebenso wie für den Ausbildungsbetrieb. Betriebe, die Talente gezielt fördern, stärken damit ihre Ausbildungsmarke und zeigen sich als moderner, leistungsorientierter Arbeitgeber. Nicht zuletzt ist die Teilnahme ein Zeichen der Wertschätzung und kann leistungsstarke Gesellinnen und Gesellen zusätzlich motivieren, weil ihr Einsatz ausdrücklich wahrgenommen wird.

Die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb bietet weitere große Chancen: Nach der Deutschen Meisterschaft geht es für viele Siegerinnen und Sieger international weiter. Fachverbände des Handwerks rekrutieren im Rahmen des nationalen Berufswettbewerbs geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für die Teilnahme an der Europameisterschaft (EuroSkills) und der Weltmeisterschaft (WorldSkills) der Berufe.

Zum Hintergrund

Die Deutsche Meisterschaft im Handwerk (DMH) steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Ausrichter der DMH und des Wettbewerbs „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“ sind der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk.