Die Bildserie in wenigen Worten:
„Meine Fotoserie zeigt eine junge Frau Shirin im dritten Ausbildungsjahr zur Baugeräteführerin. Schon seit ihrer Kindheit ist sie handwerklich begabt und hat sich mit Begeisterung für diesen Beruf entschieden. Sie liebt es, mit Baumaschinen zu arbeiten, und zeigt in den Bildern ihre Stärke, Selbstbewusstsein und Leidenschaft für das Handwerk. Ihre Geschichte verdeutlicht, dass Frauen in traditionell männlich dominierten Berufen ebenso erfolgreich sein können. (eine kleine Vorgeschichte: Shirin ist meine Nachbarin aus dem Haus nebenan. Ich habe sie oft in Arbeitskleidung gesehen. Als wir ins Gespräch kamen, erzählte sie mir, was sie beruflich macht. Es hat mich überrascht, wie sehr ihr Aussehen und ihre Tätigkeit miteinander im Widerspruch standen. Es geht nicht darum, dass sie eine junge Frau ist, sondern vielmehr, dass sie eine modellhafte Erscheinung hat. Dieser Kontrast war so auffällig. Und dann, nur wenige Tage später, sah ich die Werbung für Ihren Fotowettbewerb. Da hatte ich keinen Zweifel mehr, wen ich fotografieren wollte. Ich schrieb an die Firma, bei der sie arbeitet, erklärte, dass ich Fotografin bin und am Wettbewerb teilnehmen möchte, und fragte, ob ich Shirin fotografieren dürfte. Wenige Tage später erhielt ich die Erlaubnis, ein Fotoshooting auf einer der Baustellen der Autobahn im Saarland zu machen).“
Wie vermitteln die Bilder die Stärke der Frau?
„Meine Fotoreihe zeigt die Stärke der Frauen im Handwerk, indem sie eine junge Baugeräteführerin in ihrem Arbeitsumfeld porträtiert. Shirin arbeitet mit schweren Maschinen, präzise und selbstbewusst – eine Tätigkeit, die oft mit Männern assoziiert wird. Durch ihre Professionalität und Leidenschaft beweist sie, dass Frauen in handwerklichen Berufen ebenso kompetent und erfolgreich sind. Der Kontrast zwischen ihrer äußerlichen Eleganz und der körperlich anspruchsvollen Arbeit unterstreicht, dass Stärke nicht nur Kraft bedeutet, sondern auch Können, Entschlossenheit und Begeisterung für den Beruf.“





