Mit wachsendem Umweltbewusstsein steigt auch die Zahl der einzurichtenden Fußgänger- und Beruhigungszonen in den Städten. Es wird nicht einfach zubetoniert, sondern vielmehr mit Pflastersteinen und Platten geschmackvoll gestaltet. Sie müssen dabei die termingenaue und fachgerechte Ausführung der Arbeiten überwachen und das Kostenbudget im Blick behalten, Kundenanforderungen ebenso wie Sicherheit- und Umweltschutzrichtlinien einhalten.
Immer komplexer – na und!
Das Handwerk braucht Fachkräfte, die lösungsorientiert die vielfältigen Kundenanforderungen angehen und innovative Produkte oder Dienstleistungen entwickeln. Unser Schulungskonzept ist darauf ausgerichtet, Ihre persönliche Kreativität zu fordern und zu fördern.
Kreatives Lernen im Team
Ein Team hochmotivierter und engagierter Fachleute aus Theorie und Praxis bringt Sie auf Erfolgskurs. Im Dialog mit unseren Dozenten können Sie Erfahrungen aus der Berufspraxis austauschen, Zusammenhänge erkennen und optimale Lösungen entwickeln. So entsteht ein kreatives Lernumfeld, bei dem auch der Spaß am Ausprobieren nicht zu kurz kommt.
Lehrgangsthemen
Baupraxis
Entwurf und Planvorlage
Bau- oder Bauhilfskonstruktion herstellen
Mängelüberprüfung
Baukonstruktion
Baugruben und Gräben
Konstruktionen für Bauteile und Bauwerke
Gestaltungsmöglichkeiten von Straßen, Wegen und Plätzen
Arten und Eigenschaften von Materialien
Geologie
Auftragsabwicklung
Arbeitsabläufe, Arbeitsplanung
Berufsbezogene Gesetze
Messverfahren
Aufmaß
Auftragsbeschaffung
Marketing
Betriebliche Kosten
Qualitätsmanagement
Logistik
Betriebliche Gefährdungsanalyse
Betriebsführung und Betriebsorganisation
Ermittlung der Betriebskosten
Betriebliche Kostenstruktur sowie Kennzahlen
Marketing und Konzepte für den Umgang mit Kunden
Qualitätsmanagement
Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz
Voraussetzungen
Eine Gesellenprüfung oder eine vergleichbare Abschlussprüfung (z. B. Facharbeiterprüfung) oder der Nachweis einer mehrjährigen Berufstätigkeit in dem Handwerk, in dem die Meisterprüfung abgelegt werden soll bzw. in einem verwandten Handwerk oder in einem entsprechenden Beruf.
Abschluss
Dieser Lehrgang schließt mit einer fachpraktischen (Teil I) und fachtheoretischen (Teil II) Prüfung ab.
Prüfungsteile III und IV
Die eigenständig anerkannten Abschlüsse zum/zur Fachkaufmann/-frau (HWK) und zur Ausbildereignung absolvieren Sie jeweils getrennt. Diese werden Ihnen dann als Teile III und IV der Meisterprüfung anerkannt. Erst wenn Sie alle vier selbständigen Prüfungsteile erfolgreich abgelegt haben, erhalten Sie Ihren Meistertitel. Bitte melden Sie sich auch für folgende Lehrgänge an:
Sie erhalten einen 50 % Zuschuss als Beitrag zu den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie den Kosten für das Meisterstück. Dieser Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden. Für die andere Hälfte der Kosten gibt es ein günstiges Darlehen bei der KfW-Bank. Wer die Prüfung besteht, dem erlässt der Staat noch einmal die Hälfte dieser Darlehens-Summe. Sie selbst tragen dann nur noch ein Viertel der Fortbildungskosten siehe Beispielberechnung.
Absolvieren Sie einen Lehrgang in Teilzeit, ist die Zuwendung einkommens- und vermögensunabhängig.
Wer einen Vollzeit-Lehrgang wählt, kann eine weitere Förderung nutzen. Der „Unterhaltsbeitrag“ – ein reiner Zuschuss, der nicht zurückgezahlt wird – unterstützt Sie in Ihrem Lebensunterhalt. Die Beitragshöhe richtet sich nach Ihrem Einkommen, Vermögen und der Familiengröße. Gerne beraten wir Sie ausführlich und unterstützen Sie bei der Antragserstellung.
Weitere Informationen auch zum Darlehen und der Unterhaltsförderungen erhalten Sie auch hier: Aufstiegs-BAföG.
Meisterprämie
Das Land NRW fördert jede erfolgreich abgelegte Meisterprüfung im Handwerk mit 2.500 €. Wo und wie Sie diesen beantragen, erfahren Sie unter Meisterprämie.