Nachhaltigkeit-Pflanze
Akil Mazumder/pexels

Handwerk lebt Nachhaltigkeit

Wirtschaftlich, ökologisch, sozial: Handwerksbetriebe sind Teil der Lösung und schaffen Zukunft

Handwerk + Nachhaltigkeit = Zukunft. Diese einfache Formel bringt es auf den Punkt. Wie kein anderer Wirtschaftszweig steht das Handwerk für Nachhaltigkeit. Für viele Handwerksbetriebe gehört es zur Unternehmensphilosophie, verantwortungsvoll mit Klima, Umwelt und Ressourcen umzugehen.

Nachhaltigkeit in ihren drei Dimensionen – wirtschaftlich, ökologisch und sozial – ist seit jeher fest im Handwerk verankert, in der Betriebsstruktur ebenso wie in der Geschäftstätigkeit. Neben dem Erbauen und Erschaffen von Neuem steht Handwerk für Reparatur, Erhaltung, Sanierung sowie Modernisierung von bereits bestehenden Dingen. Das Handwerk lebt Nachhaltigkeit vor.

Auftaktveranstaltung "Nachhaltigkeit ist unsere Sache"

In Dortmund fand am 15. November 2021 die Veranstaltung „Nachhaltigkeit ist unsere Sache“ der Handwerkskammer Dortmund (HWK) und des Westdeutschen Handwerkskammertags (WHKT)  statt. Sie markiert einen wichtigen Startpunkt zur Entwicklung einer Nachhaltigkeitsagenda des NRW-Handwerks, das sich als wichtiger Teil der „Lösung“ sieht, wenn es um die großen Zukunftsherausforderungen wie den Klimaschutz geht.

Die Auftaktveranstaltung fand in der ehemaligen Zeche Hansemann in Dortmund-Mengede statt und wurde per Live-Stream übertragen. 

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In ihrem Impulsvortrag betonte die NRW-Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Ursula Heinen-Esser: „Von der Ausbildung über die Beratung bis zur Umsetzung der Gewerke: Das Handwerk ist von zentraler Bedeutung für eine nachhaltige Transformation unserer Gesellschaft. Es freut mich, dass das NRW-Handwerk die nachhaltige Entwicklung nun mit einer eigenen Agenda noch intensiver unterstützen wird.“

"Das Handwerk ist ein wichtiger Treiber für nachhaltiges Wirtschaften."

WHKT- und HWK-Präsident Berthold Schröder sagte: "Das Handwerk ist ein wichtiger Treiber für nachhaltiges Wirtschaften und sollte daher in die politische Diskussion um Nachhaltigkeit unbedingt einbezogen werden." 

Teilnehmer der Podiumsdiskussion "Von der Strategie in die Umsetzung: Worauf kommt es an?" waren neben Ursula Heinen-Esser und Berthold Schröder auch Marina Rechlin, Auszubildende bei der Steinbildhauerei Vincent (Wetter), Hans Peter Scheene, Inhaber der Gebäudereinigung Werner Scheene GmbH (Hagen), und Daniel Penders, Vorsitzender des Landesverbands der Handwerksjunioren. Moderiert wurde die Veranstaltung von Jascha Habeck.

"Junge Menschen müssen beim Thema Nachhaltigkeit stärker eingebunden werden." 

Carsten Harder
HWK Dortmund

Seit Anfang 2021 begleitet die HWK Dortmund das Thema Nachhaltigkeit federführend auf WHKT-Ebene. HWK-Hauptgeschäftsführer Carsten Harder leitet den WHKT-Arbeitskreis „Nachhaltigkeit, Umwelt, Klimaschutz und Energie“.  Im Interview mit dem Deutschen Handwerksblatt unterstreicht Harder die Notwendigkeit, dem Berufsnachwuchs schon in der Ausbildung das Thema Nachhaltigkeit mit auf den Weg zu geben: "Je mehr junge Menschen mitmachen, desto mehr werden sehen, was sie persönlich, aber auch die Gesellschaft davon haben. So geben wir den neuen Fachkräften schon in der Ausbildung das Thema Nachhaltigkeit mit auf den Weg. Wir müssen heute das schulen, was die nächste Generation braucht, und die muss dann in der Lage sein, ihre nächste Generation anzusprechen. Das war immer eine Stärke des Handwerks: Veränderungen anstoßen, mittragen und umsetzen."

Hier geht's zum kompletten  Interview auf handwerksblatt.de

Best Practise: Die Gebäudereinigung Werner Scheene GmbH  

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Für Hans Peter Scheene, Gebäudereinigermeister und Inhaber Gebäudereinigung Werner Scheene GmbH in Hagen, spielt Nachhaltigkeit im Berufsalltag eine sehr große Rolle. "Wir pflegen und erhalten. Die Energie, die wir verbrauchen, erzeugen wir mit Solaranlagen auf dem Dach. Zum Heizen verwenden wir Biogas. Die 15 Fahrzeuge unserer Flotte sind rein elektrisch unterwegs. Unsere Produkte wie Staubsauger stammen alle aus Deutschland oder dem benachbarten Ausland, unsere Chemie wird in NRW hergestellt. Für den Weg zur Arbeit können unsere 65 Mitarbeiter ein Fahrrad oder E-Bike leasen. Einen weiteren Anreiz, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen, bietet eine Tombola, die ich jeden Tag mit 5 Euro befülle. Wenn der Mitarbeiter mit der gezogenen Personalnummer an diesem Tag das Auto stehen gelassen hat, erhält er den Inhalt des Topfes.“

Mehr Infos zur  Scheene Gebäudereinigung GmbH





Philipp Kaczmarek
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