Dortmund. Die Handwerkskammer (HWK) Dortmund begrüßte Mitte April den neu gewählten Präsidenten der Industrie und Handelskammer (IHK) zu Dortmund, Roland Klein, zu einem ersten Treffen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die weitere Vertiefung der bewährten Zusammenarbeit zwischen Handwerk, Industrie und Handel sowie gemeinsame wirtschaftspolitische Anliegen für den Standort Dortmund und die Region.
An dem Gespräch in den Räumlichkeiten der HWK Dortmund nahmen Roland Klein, Präsident der IHK zu Dortmund, Stefan Schreiber, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund, sowie HWK-Präsident Berthold Schröder und HWK-Hautgeschäftsführer (kommissarisch) Henrik Himpe teil.
„Wir gratulieren Herrn Klein herzlich zur Wahl. Die Zusammenarbeit von IHK und Handwerkskammer in Dortmund ist seit Jahren von Vertrauen und gegenseitigem Respekt geprägt. Diesen Kurs wollen wir fortsetzen und gezielt ausbauen, damit wir die Anliegen der Dortmunder Wirtschaft mit einer starken gemeinsamen Stimme vertreten“, sagte Berthold Schröder. „Viele Aufgaben betreffen unsere Mitgliedsunternehmen gleichermaßen. Umso wichtiger ist es, dass IHK und Handwerkskammer ihre Kräfte bündeln, lösungsorientiert handeln und gemeinsame Positionen konsequent in die politischen Gespräche einbringen.“
Der neue IHK-Präsident Roland Klein unterstrich die Bedeutung des Schulterschlusses: „Handwerk und Industrie und Handel stehen in Dortmund Seite an Seite. Wenn wir unsere Themen bündeln, schaffen wir mehr Durchsetzungskraft für den Standort und bessere Rahmenbedingungen für unsere Betriebe. Ich freue mich auf die weitere enge Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Dortmund.“
Gemeinsame Herausforderungen in Dortmund und der Region
Für die Mitgliedsbetriebe beider Kammern stehen in Dortmund derzeit mehrere Themen im Vordergrund. Dazu zählen insbesondere die Sicherung von Ausbildung, die Transformation von Wirtschaft und Energieversorgung, steigende Kosten und Bürokratiebelastungen sowie Investitionsbedarfe in Verkehr und digitale Infrastruktur. Auch die Entwicklung attraktiver Unternehmensstandorte, der anhaltende Fachkräftebedarf, verlässliche und schnelle Genehmigungsverfahren sowie die Stärkung lebendiger Innenstädte und Nahversorgungsstrukturen wurden als wichtige Handlungsfelder benannt.