Gesellenprüfung
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Berufsbildung

Erfolgsmodell duale Berufsausbildung



"Das Handwerk ist ein starker Ausbilder. Laut dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) werden 28 Prozent aller Lehrlinge in Deutschland im Handwerk ausgebildet. Unser duales Berufsbildungssystem, das praktische und theoretische Elemente miteinander vereint, ermöglicht es den Betrieben, den Berufsnachwuchs an den tatsächlichen Bedürfnissen des Arbeitsalltags auszubilden. Neben der Berufsschule und der Ausbildung im Betrieb bieten die Handwerkskammern mit der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) ein drittes Element zur Qualitätssicherung an: In den Ausbildungswerkstätten des Handwerks bringen wir alle Lehrlinge auf ein vergleichbares Ausbildungsniveau.

Auch im Ausland genießt die duale Berufsausbildung höchstes Ansehen. ... " mehr 

01.10.2014 Dortmund - Berthold Schroeder . Foto: Andreas Buck Mobil: +49 (0)171.5485046 Office: +49 (0)231.881426 email: info@andreas-buck.de , web: www.andreas-buck.de BITTE BEACHTEN SIE MEINE AGB: http://www.andreas-buck.de/PDF/agbAndreas_Buck.pdf Schlagwort(e): www.andreas-buck.de
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Einführung einer Mindestausbildungsvergütung


Am 1. Januar 2020 ist das das Berufsbildungsmodernisierungsgesetz (BBiMoG) in Kraft getreten: Einen zentraler Bestandteil der Novellierung bildet die erstmalige Einführung einer Mindestausbildungsvergütung für die Auszubildenden der dualen Berufsausbildung sowie arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. Bisher wurde die Ausbildung ausschließlich über Empfehlung seitens der Innungen bzw. Fachverbände sowie Tarife unterschiedlicher Geltungsbereiche (zum Beispiel regional) geregelt.

Die Mindestausbildungsvergütung gestaltet sich im ersten Schritt wie folgt:

  • 1. Lehrjahr: 515,00 €
  • 2. Lehrjahr: 607,70 €
  • 3. Lehrjahr: 695,25 €
  • 4. Lehrjahr: 721,00 € 

Nach dreijähriger Betrachtung und Sammlung der Daten wird diese in Zukunft sukzessive steigen.

Die Einführung einer Mindestausbildungsvergütung wurde kontrovers diskutiert. Zum einen dient diese Maßnahme zur Attraktivitätssteigerung der dualen Berufsausbildung, zum anderen sehen Arbeitgeberverbände hier einen Eingriff in die Tarifautonomie. Ein Großteil der Gewerke im Handwerk lagen bereits vor der Einführung schon über den aktuellen Mindestsätzen der Mindestausbildungsvergütung, kleinere und gering ausgeprägte Gewerke allerdings nicht. Die Entwicklungen und der Einfluss auf die einzelnen Gewerke bleiben abzuwarten.

Ansprechpartner

Tobias Schmidt

Tobias Schmidt
Abteilungsleiter Ausbildungsberatung

Tel. +49(231)5493-416
Fax +49(231)5493-95416
tobias.schmidt--at--hwk-do.de



 Weiterführende Informationen
 www.bmas.de
 www.deutsche-handwerks-zeitung.de




Berufsbildungsmodernisierungsgesetz (BBiMoG) –
Fortbildungsbezeichnungen


Mit dem Inkrafttreten des BBiMoG am 01.01.2020 ändern sich ab sofort die Fortbildungsbezeichnungen. Das novellierte BBiG sieht neue Fortbildungsstufen bei der sog. höherqualifizierenden Berufsbildung vor. Sie sollen mit drei gänzlich neuen Fortbildungsbezeichnungen einhergehen:

  • "Geprüfte/-r Berufsspezialist/-in"
  • "Bachelor Professional"
  • "Master Professional". 

 Der Gesetzgeber möchte mit diesen Bezeichnungen die Attraktivität der beruflichen Bildung insgesamt erhöhen.

 

Novellierung des Berufsbildungsgesetzes
BMBF

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Tobias Schmidt

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Weiterführende Informationen
 Das neue Berufsbildungsgesetz (PDF)
 www.bmbf.de


Azubiticket in NRW


Seit geraumer Zeit wird in der Debatte um die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Ausbildung über die Kosten der Mobilität im Rahmen des ÖPNV diskutiert. Seit dem 1. August 2019 gibt es landesweit in NRW das sogenannte Azubiticket. Mit dem Ticket hat die NRW Landesregierung ein Versprechen eingelöst und jungen Menschen einen weiteren Schritt in die landesweite Mobilität ermöglicht. Das Ticket kostest ca. 60,00 € - ein Upgrade für die NRW-weitere Mobilität liegt bei 20,00 € Aufpreis.

 Der Forderung nach einem Ticket mit landesweiter Mobilität zu einem monatlichen Preis von 30,00 € konnte aus Kostengründen nicht nachgekommen werden – dennoch ein Schritt in die richtige Richtung.

 

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 Weiterführende Informationen
 www.land.nrw.de


Ausbildungsprogramm NRW

Das Ausbildungsprogramm NRW ist eine Initiative der Landesregierung NRW, welche im Jahre 2018 begonnen hat. Ziel ist es, Jugendliche mit multiplen Vermittlungshemmnissen in eine duale Berufsausbildung zu bringen. In den jeweiligen Zielregionen mit einer schlechten Stellen-Bewerber-Relation haben Betriebe die Chance auf eine 24-monatige Förderung sofern sie einen zusätzlichen Ausbildungsplatz zur Verfügung stellen. Das Programm wird von Trägern arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen der jeweiligen Regionen nach einem Bewerbungsverfahren durchgeführt.

Ein dritter Durchgang des Programms wird in 2020 gestartet. Die Träger werden Ende April 2020 bekannt gegeben.

Mit Ausnahme des Kreis Soest konnten bisher alle Regionen des Kammerbezirks der Handwerkskammer Dortmund an diesem Programm partizipieren (Herne, Bochum, Hagen, Ennepe-Ruhr Kreis, Dortmund, Kreis Unna, Hamm).





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  Weiterführende Informationen
 www.mags.nrw
 www.gib.nrw.de


Ausbildung in Teilzeit nun für alle offen

Eine Ausbildung in Teilzeit ist seit 2005 für alle Personen möglich, welche aus einem triftigen Grund keine Ausbildung in Vollzeit durchführen können (bspw. Pflege eines Angehörigen). Ab Januar 2020 kann nun jeder eine Ausbildung in Teilzeit absolvieren. Auch Menschen, die zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen, aufgrund von Lernschwierigkeiten oder einer Behinderung keine Ausbildung in Vollzeit machen können, können dann eine Teilzeit-Ausbildung absolvieren. Einzige Voraussetzung: Auszubildende und Betrieb müssen sich einig sein.

Teilzeit
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 Weiterführende Informationen
 www.bmbf.de
 www.netzwerk-teilzeitberufsausbildung.de