Seminardetails

Gebäudeenergieberater/in (HWK)
Termin:
Zeiten: freitags von 16:00 - 19:15 Uhr und samstags von 08:30 - 15:45 Uhr
Umfang: 240 Unterrichtseinheiten
Form: Teilzeit
  • Kosten: 1.644,00 €
  • Prüfungsgebühr: 300,00 €
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Energie sparen mit EnEV: Perfekte Kundenberatung

Die praktische Umsetzung der Energieeinsparverordnung (EnEV) erfordert eine intensive Zusammenarbeit und Abstimmung der beteiligten Gewerke bei Planung und Ausführung von Bauvorhaben. Steigende Energiekosten und neue gesetzliche Anforderungen führen dazu, dass sich Kunden eine kompetente Beratung in Energiefragen wünschen. Der Lehrgang „Gebäudeenergieberater/-in (HWK)“ vermittelt berufsübergreifende Kenntnisse und Fertigkeiten, die diesen Anforderungen gerecht werden.


Konzepte für bessere Energiebilanz

Mit der Prüfung zum/zur „Gebäudeenergieberater/-in (HWK)“ beweist der Teilnehmer, dass er die notwendigen Kenntnisse besitzt, um eine qualifizierte Gebäudeenergieberatung durchzuführen. Der Prüfungsteilnehmer muss das Bauwerk – Baukonstruktion und technische Anlagen – unter bauphysikalischen, bautechnischen, baurechtlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten untersuchen und beurteilen. Auf Basis seiner Analyse entwickelt er Konzepte, die die Energiebilanz des Bauwerks nachhaltig verbessern.

Lehrgangsthemen

Bauwerke und Baukonstruktionen bewerten und auswählen
  • Baustoffkunde, Baukonstruktion
  • Umweltschutz und Baustoffrecycling

Bauphysik
  • Wärmeschutz
  • Feuchteschutz
  • Schallschutz
  • Brandschutz

Technische Anlagen bewerten und auswählen
  • Energie- und Umwelttechnik
  • Anlagentechnik – Heizung
  • Anlagentechnik – Raumlufttechnik
  • Anlagentechnik – Beleuchtung/Elektrotechnik
  • Anlagentechnik – Erneuerbare Energien

Gesetzliche Regelungen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz anwenden
  • Anforderungen und Nachweise, rechtliche Grundlagen (insbesondere EnEV)
  • Luftdichtheit, Wärmebrücken
  • Anwendungs- und Umsetzungsfragen
  • Luftdichtheitsmessung mit Blower-Door und Thermografie

Modernisierungsplanung
  • Gesetze und Verordnungen zur Energieeinsparung im Gebäudebestand anwenden
  • Gebäude und technische Anlagen aufnehmen und für die bauphysikalische Beurteilung dokumentieren
  • Berechnung nach der EnEV und mitgeltenden Normen durchführen
  • Konzept zur Verbesserung der Energiebilanz des Gebäudebestandes entwickeln, berechnen und darstellen
  • Kosten-Nutzen-Rechnung der geplanten Modernisierungsmaßnahme aufstellen
  • Entsorgungskonzept für die geplante Modernisierungsmaßnahme erstellen
  • Rechtliche Bestimmungen für das Bauen im Bestand bei der Modernisierungsplanung berücksichtigen
  • Sanierung denkmalgeschützter Gebäude planen und umsetzen
  • Ausschreibungen erstellen und vergeben und eine Qualitätssicherung im Rahmen der Baubegleitung durchführen






 


Eine bestandene Meisterprüfung in einem der folgenden Handwerksberufe:
 

Bau- und Ausbauhandwerk
  • Beton- und Stahlbetonbauer, Dachdecker, Estrichleger, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Ofen- und Luftheizungsbauer, Maler und Lackierer, Maurer, Schornsteinfeger, Steinmetz und Steinbildhauer, Stuckateur, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer, Zimmerer                            

Elektro- und Metallhandwerk
  • Elektrotechniker, Installateur und Heizungsbauer, Kälteanlagenbauer, Klempner, Metallbauer
     

Glas-, Papier-, keramische und sonstige Gewerbe
  • Glaser
                                                

Holzhandwerk
  • Parkettleger, Rollladen- und Jalousiebauer, Tischler
     

Bekleidungs-, Textil- und Ledergewerbe
  • Raumausstatter

Abweichend kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft machen kann, dass er Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen erworben hat, die eine Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

Bei Fragen zur Prüfungszulassung wenden Sie sich bitte an unsere
Meister- und Fortbildungsprüfungsabteilung
Bernd Kleine-Bursiek
0231 5493-520
bernd.kleine-bursiek@hwk-do.de

Gebäudeenergieberater/-in (HWK)

Bildungsscheck

Zielgruppe: alle Berufstätigen, außer Öffentlicher Dienst Voraussetzung: Um Anspruch auf einen Bildungsscheck zu haben, müssen in jedem Fall die folgenden Fördervoraussetzungen erfüllt sein: - Sie wohnen oder arbeiten in NRW. - Sie arbeiten in einem Unternehmen mit max. 249 Beschäftigten. - Ihr Unternehmen gehört nicht dem öffentlichen Dienst an. - Die Weiterbildung umfasst mindestens 6 Stunden. - Der Bildungsscheck muss vor Lehrgangsbeginn ausgestellt worden sein. Förderung für 2018: bei Lehrgängen bis 1000 Euro 50 %, maximal 500 €.

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