29. Juni 2017 Stabwechsel


Der Stv. Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, Wilhelm Hicking, ist am heutigen Donnerstag in den Ruhestand verabschiedet worden. Nach mehr als zwei Jahrzehnten bei der Kammer, davon die letzten sechs Jahre im Amt des Stv. Hauptgeschäftsführers, übergab er den Staffelstab an seinen Nachfolger Carsten Harder.  
 
„Er hat die Aktivitäten der Kammer in weiten Bereichen geprägt, viele
Änderungsprozesse angestoßen und umgesetzt. Die konsequente Ausrichtung der Arbeit auf Dienstleistung und Wirtschaftlichkeit geht maßgeblich auf ihn zurück“, sagte Präsident Berthold Schröder bei der Verabschiedung. Vor zahlreichen Gästen aus Land und Bund würdigte  Schröder die Verdienste des 65-Jährigen, der im Februar 1996 als Geschäftsführer für Unternehmensberatung und Gewerbeförderung in Dortmund gestartet war. Schon zwei Jahre später wurde ihm zusätzlich die Leitung der Bildungszentren Ardeystraße und Hansemann übertragen.
 
Ob nun grundlegende Umstrukturierung der Lehrgangsverwaltung, die Basis für die sehr positive Wirtschaftsentwicklung in den Bildungszentren war, Kostenrechnung und Controlling oder Auslandsaktivitäten von Kuba bis Kosovo – Hicking habe eine neue Dynamik ins Kammergeschehen gebracht, betonte Schröder.  
 
„Die HWK Dortmund hat sich dank seiner Mitarbeit deutlich nach vorn bewegt; der Bildungsverbund Handwerk ist dafür der jüngste Beweis. Denn mit der Zusammenführung der Bildungsbereiche der Kreishandwerkerschaften Hellweg-Lippe, Ruhr sowie Dortmund und Lünen unter dem Dach der Kammer haben wir zukunftsstarke Strukturen geschaffen und die Bildungsarbeit auf ein neues Level gehoben.“
 
Hicking habe maßgeblich seinen Teil zum Change Management in der HWK Dortmund beigetragen. Carsten Harder, seit 1992 hier aktiv und Anfang Juni von der Vollversammlung einstimmig zum neuen Stv. Hauptgeschäftsführer gewählt, sei der ideale Nachfolger für ihn. Schröder: „Wir befinden uns in einer Umbruchphase. Vieles muss neu gedacht und strukturiert werden. Mit Carsten Harder werden wir den Modernisierungsprozess nun konsequent fortführen.“