14. Mai 2019 Schwerer Eingriff in Tarifautonomie der Sozialpartner


Foto © auremar/123RF

Mit Blick auf die jetzt gefundene Einigung zur Reform des Berufsbildungsgesetzes erklärt HWK-Präsident Berthold Schröder:
„Eine staatlich festgelegte Mindestausbildungsvergütung ist nicht vereinbar mit dem Grundsatz der Tarifautonomie. Die Gestaltung der Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen ist Kernaufgabe der Sozialpartner, die bei der Festlegung der Ausbildungsvergütungen regionale und branchenspezifische Besonderheiten berücksichtigen.  Anstelle planwirtschaftlicher Ansätze brauchen wir eine Stärkung der Tarifvertragsparteien.“ 
 
Positiv bewerte das Handwerk die gesetzliche Festschreibung eines klaren Tarifvorranges für die Vergütungsregelungen, die die gesetzlichen Mindestvergütungen unterschreiten.