27. April 2016 Wolf: Vorzeigeprojekt und gutes Beispiel für Entwicklungshilfe


Als „begeisterndes Vorzeigeprojekt und gutes Beispiel für deutsche Entwicklungshilfe“ bezeichnete Dr. Ingo Wolf die seit April 2011 bestehende Kooperation der Handwerkskammer (HWK) Dortmund mit der Berufsschule Shtjefen Gjecovo in Priština.

Der Delegationsleiter des Europaausschusses des Landtags NRW, der gerade den Kosovo bereist, betonte bei dem Informationsbesuch: „Diese Art der Zusammenarbeit ist genau das, was wir uns immer wünschen und auch fordern – nämlich die duale Ausbildung in der Welt zu verbreiten. Weil sie eben dazu führt, dass junge Menschen eine gute Qualifikation bekommen und ihnen damit eine Perspektive und echte Lebenschance gegeben wird.“

Klaus-Dieter Werthmann, Projektverantwortlicher von der HWK Dortmund, informierte die rund 20 Politiker aus NRW gemeinsam mit dem Präsidenten der Wirtschaftskammer Kosovo, Safet Gerxhaliu, über den aktuellen Stand der Kooperation. Beide verwiesen darauf, dass man seit zehn Jahren eng zusammenarbeite und schon viele Etappensiege in puncto Bildung und Dienstleistung erzielt habe.

Mit Blick auf die Zukunft führte Werthmann an, dass die Unternehmen im Kosovo durch das Projekt gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung gestellt bekämen, was sie wettbewerbsfähiger machen würde – und interessanter für Kooperationen mit Unternehmen aus Deutschland. Das würde dann auch dem kosovarischen Arbeits- und Ausbildungsmarkt neue Impulse geben.

Wolf meinte abschließend, gerade im Kosovo, wo seit langen Jahren überproportional viele junge Menschen keine Arbeit hätten, sei diese Art der Entwicklungshilfe sehr segensreich. „Ich kann nur dafür werben, dieses Projekt fortzusetzen.