25. Mai 2016 „Integrationsgesetz schafft endlich Klarheit“


Die Bundesregierung wird heute das  Integrationsgesetz verabschieden. Kammer-Präsident Berthold Schröder dazu: „Das Gesetz schafft endlich Klarheit. Anforderungen sind genau benannt, Fördermaßnahmen werden aufgestockt. Und unsere 3+2-Forderung – drei Jahre Ausbildung plus mindestens zwei Jahre Anschlussbeschäftigung – ist auch berücksichtigt worden. Das begrüßen wir ausdrücklich.“
 
Menschen, die nach Deutschland kämen und eine gute Bleibeperspektive hätten, werde mit diesem Gesetz ein schnellerer Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ermöglicht, so Schröder. Dazu werde sicher auch die probeweise Lockerung der Vorrangprüfung für die nächsten drei Jahre beitragen, wenngleich sie zunächst auf Regionen mit niedriger Arbeitslosigkeit begrenzt sei. „Grundsätzlich wird hier der richtige Weg beschritten. Die Integration bekommt dadurch sicherlich neue Dynamik.“  
 
Im Kammerbezirk Dortmund werde Integration durch Ausbildung schon weit reichend praktiziert, betont er. Mit zwei HWK-Ausbildungsprojekten für Flüchtlinge werde schon jetzt viel erreicht. „Integration wird bei uns im Handwerk längst real gelebt. 120 junge Menschen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern werden in unterschiedlichsten Berufen ausgebildet oder bereiten sich in Kursen und Praktika intensiv darauf vor. Mit dem neuen Gesetz wird dieses Engagement der Wirtschaft nachhaltig ausgeweitet werden können.“