21. April 2016 Breitbandausbau fördern / Flüchtlinge in Arbeit bringen


„Die rasante Digitalisierung der Arbeitswelt wird unsere Betriebe in den nächsten Jahren stark beschäftigen“, sagte HWK-Präsident Berthold Schröder bei einem Treffen mit Diana Ewert, Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Arnsberg.

„Ein schnelles Internet ist eine der Grundvoraussetzungen, um wirtschaftliches Wachstum im digitalen Zeitalter zu gewährleisten – und gleichzeitig ist es ein Impulsgeber für die Region. Deshalb setzen wir uns für eine bessere Breitbandversorgung ein. Das gilt ganz besonders auch für den ländlichen Raum“, so die Regierungspräsidentin. 

Die Handwerkskammer Dortmund begrüße dieses Engagement sehr, betonte Schröder. Um die Zukunftsfähigkeit der ländlichen Räume zu gewährleisten, müssten auch diese Gebiete flächendeckend an das Breitbandnetz angeschlossen werden.

Die berufliche Integration von Flüchtlingen war ein weiteres Thema. Der HWK-Präsident berichtete von den beiden Ausbildungsprojekten, die die Dortmunder Kammer ins Leben gerufen hat. Schröder: „Unsere Erfahrungen sind durchweg positiv.“ Um Ausbildungsabbrüchen vorzubeugen, sei eine ausreichende Sprachförderung und eine konstante Betreuung der Teilnehmer während der Lehre besonders wichtig. Bei der HWK habe man darum eine spezielle Mitarbeiterin eingestellt, die Betriebe und Flüchtlinge unterstütze.

Ewert zeigte sich beeindruckt von der Ausbildungsleistung des Handwerks und besichtigte mit dem Präsidenten im Rahmen Ihres Besuchs einige Werkstätten des Bildungszentrums Ardeystraße.