19. August 2015 Handwerk von heute in zwei Top-Firmen erlebbar gemacht


Rund 70 Gäste nahmen an der Rundfahrt „Handwerk live“ teil

 

Zwei Top-Unternehmen aus dem Bezirk der Handwerkskammer (HWK) Dortmund standen im Fokus der Rundfahrt „Handwerk live.“ Kammerpräsident Berthold Schröder und Christian Sprenger, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft (KH) Dortmund und Lünen, besuchten mit rund 70 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Bildung die Bäckerei Kanne GmbH & Co. KG in Lünen und die Robert Rose GmbH in Dortmund.

Landeswirtschaftsminister Garrelt Duin, der mit dabei war, bedankte sich für den konkreten Einblick in den Alltag des Handwerks. „So etwas ist immer wieder wichtig, um politisch und verwaltungstechnisch mit sachgerechten Lösungen bestmöglich unterstützen zu können. Handwerkerinnen und Handwerker geben den Dingen um uns herum einen technischen oder gestalterischen Nutzen. Und sie tun es nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die Zukunft der Menschheit.“ Im Handwerk befänden sich viele der sprichwörtlichen „Dreh- und Angelpunkte“ der Wirtschaft und Gesellschaft, so Duin. Deshalb sei es wichtig, dass das Handwerk sich öffne und den Menschen zeige, was es alles für sie tut.

Schröder betonte, Unternehmen wie Kanne und Rose stünden für das dynamische, leistungsstarke Handwerk, das hervorragend am Markt etabliert sei. „Sie gehen ganz bewusst immer wieder neue Wege, investieren konsequent und machen sich damit zukunftsfest. Das ist vorbildhaft.“ Als Arbeitgeber seien sie stark nachgefragt, junge Leute würden dort gern ausgebildet. „Beide sind bestens aufgestellt und erfolgreich. Nach passendem Berufsnachwuchs und qualifizierten Mitarbeitern müssen sie nicht lange suchen“, so der Präsident.

Als zwei zentrale Herausforderungen fürs Gesamthandwerk in den kommenden Jahren bezeichnete er zum einen die Fachkräftesicherung, zum anderen den digitalen Wandel, Stichwort: Handwerk 4.0. „Wir, als starker Partner für das Handwerk in der Region, werden diesen Wandlungsprozess intensiv begleiten. Mit Infoveranstaltungen zu neuesten Entwicklungen, zahlreichen Bildungsangeboten und Beratungen, und auch mit Anregungen für Verbesserungen und Innovationen in den Betrieben.“

Dass das selbstständige Handwerk Aufmerksamkeit verdient hat, betonte Sprenger. Es sei eine wichtige Stütze der Konjunktur, sagte er. Täglich würden die Betriebe Qualität und Leistung, Zuverlässigkeit und regionale Verbundenheit beweisen. Der Blick an die Basis – in den Betrieb des Handwerksmeisters von „nebenan“ – zeige eindrucksvoll, wie wichtig Handwerk für die gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung sei.