06. Dezember 2019 Klaus Feuler als HWK-Vize-Präsident verabschiedet


Foto: © Andreas Buck

„Klaus Feuler hat in seinen 35 Dienstjahren die Entwicklungen der Handwerkskammer (HWK) Dortmund zu einem modernen, serviceorientierten Dienstleistungsunternehmen entscheidend begleitet“, betonte Kammer-Präsident Berthold Schröder bei der heutigen Verabschiedung von Klaus Feuler als HWK-Vize-Präsident. Neben Schröder und der restlichen HWK-Führungsspitze verabschiedeten sich zudem zahlreiche Wegbegleiter aus Handwerk, Politik und Bildung von dem 70-Jährigen. Als besondere Ehrung für sein Jahrzehntelanges Engagement im Handwerk erhielt Feuler den Ehrenring der HWK Dortmund.
 
Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, dankte Feuler für dessen Engagement im Handwerk: „Das Amt des Arbeitnehmer-Vizepräsidenten in den Handwerkskammern ist ein ganz besonderes. Es zeigt den Wert der Beschäftigten im Handwerk an herausgehobener Stelle. Klaus Feuler hat diese wichtige Aufgabe 1984 übernommen. Seitdem hat das Handwerk Höhen und Tiefen erlebt. Dass dabei immer auch die Stimme der Millionen Beschäftigten gehört wurde ist nicht zuletzt sein Verdienst.“
 
Christoph Dammermann Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW: „Klaus Feuler ist eine Institution im nordrhein-westfälischen Handwerk. Vor allen Dingen ist er aber ein großartiger Mensch, der sich um das Handwerk, seine Beschäftigten und unser Land in besonderem Maße verdient gemacht hat. Er hat das in der Handwerksordnung verankerte System der Verantwortung und des gegenseitigen Respekts in besonderem Maße vorgelebt. Ich danke Klaus Feuler im Namen der Landesregierung und auch ganz persönlich für diese Leistungen und wünsche ihm für die neue Zeit viele Jahre voller Gesundheit und Zufriedenheit.“
 
Der deutsche Handwerkspräsident, Hans Peter Wollseifer, würdigte Feuler zudem für dessen jahrelange Verdienste um das Handwerk.
 
Besonders am Herzen lagen Feuler die qualifizierte Ausbildung junger Menschen und die Weiterbildung von Arbeitnehmern, so Schröder. „Viel Zeit und Energie hat er außerdem in die Auslandsprojekte unserer Kammer investiert. Vor allem  bei unseren Aktivitäten in Konya/Türkei.“
 
Dort sei der ehemalige HWK-Vize-Präsident von Beginn an (1991 bis 2000) dabei gewesen und habe die Verhandlungen geführt. Dabei sei es unter anderem um den Aufbau eines Bildungszentrums und die Förderung der Kammerstrukturen vor Ort gegangen.
 
Der gelernte Kraftfahrzeugelektriker-Meister Klaus Feuler aus Fröndenberg war von 1978 bis 1999 Betriebsratsvorsitzender der Eugen Boss GmbH & Co. KG, Dortmund und danach bis 2015 als Prokurist für das Unternehmen tätig. 1984 wurde er zum Vize-Präsidenten (Arbeitnehmer) der Handwerkskammer Dortmund gewählt. Er war maßgeblich an der Gründung der Außerbetrieblichen Ausbildungsstätte der HWK Dortmund 1986 beteiligt und unter anderem von 1994 bis 2005 Mitglied im Hauptausschuss des  Bundesinstituts für Berufliche Bildung (BIBB) sowie von 1998 bis 2010 Stv. Vorsitzender des Westdeutschen Handwerkskammertags (WHKT). Seit Januar 2005 ist Feuler Vize-Präsident (Arbeitnehmer) des  Deutschen Handwerkskammertags (DHKT) und damit oberster Arbeitnehmervertreter im Deutschen Handwerk.