17. Juli 2018 Passgenaue Besetzung von Lehrstellen steht im Mittelpunkt


Foto: (c) HWK Dortmund

Jasmin Strassburger verstärkt das Team der Ausbildungsberatung von der Handwerkskammer (HWK) Dortmund. Im Rahmen des Bundesprojekts „Passgenaue Besetzung“ unterstützt sie kleine und mittlere Betriebe im Handwerk beim Finden von geeigneten Auszubildenden. Dabei berät sie die Unternehmen angesichts des wachsenden Fachkräftemangels auch dahingehend, mit welchen  Faktoren und Strukturelementen sie die Attraktivität der Ausbildung in ihrem Betrieb steigern können.
 
Vor allem Abiturienten und Studienabbrecher möchte die 38-Jährige für einen Karrierestart im Handwerk gewinnen. Sie will mit der Vielfalt und den Entwicklungschancen in über 130 Berufen Interesse wecken.  
„Nicht jeder Abiturient ist automatisch für ein Studium geeignet, was sich klar an der wachsenden Abbruchquote ablesen lässt. Studienabbrecher wiederum wissen auch nicht immer gleich, welchen Berufsweg sie einschlagen möchten. Das sind zwei Gruppen, die wir bei der Nachwuchsgewinnung stärker in den Focus nehmen möchten“, sagt Strassburger.
 
Der Vorteil, mit Abitur eine Ausbildung zu beginnen, sei die Verringerung der Lehrzeit um ein Jahr; bei guter Zwischenprüfung sogar um eineinhalb Jahre. Dadurch seien die Aufstiegschancen im Handwerk, etwa die Qualifizierung zum Meister oder zum Betriebswirt (HWK) schneller nutzbar. „Angesichts steigender Anforderungen an die Fachkräfte im Handwerk, gerade auch im Zuge der Digitalisierung, wollen wir verstärkt um gut vorgebildete junge Leute werben.“  
 
Kontakt
 
Jasmin Strassburger
Tel.:                 0231 5493-451
E-Mail:            jasmin.strassburger@hwk-do.de
 
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