07. September 2018 Passgenaue Unterstützung für die optimale Ausbildung


„Eine qualifizierte Ausbildung ermöglicht einen optimalen Start ins Berufsleben. Auch sichert sie langfristig die hohe Qualität der Produkte und Dienstleistungen im Handwerk“, sagt Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer (HWK) Dortmund. Für Unternehmen stelle die Ausbildung von Nachwuchs einen elementaren Beitrag zur Fachkräftesicherung dar, denn der verschärfte Wettbewerb um Auszubildende führe dazu, dass bereits jetzt viele freie Lehrstellen nicht besetzen werden konnten. So gab es zum
31. August in der Lehrstellenbörse kammerbezirksweit noch 869 unbesetzte Ausbildungsplätze.
 
Um die rund 20.000 Mitgliedsbetriebe dabei zu unterstützen, die handwerkliche Ausbildung besser und attraktiver zu gestalten, hat die HWK Dortmund zu Beginn des Ausbildungsjahres 2018 die Initiative „Qualität in der Ausbildung (QiA) gestartet. „Wir möchten Unternehmern und Auszubildenden Impulse und Hilfestellungen liefern, um Ausbildungsabbrüchen vorzubeugen“, so der Kammer-Präsident. Hierzu erarbeiten die HWK-Ausbildungsberater mit den Betrieben Qualitätskonzepte und leisten in besonders intensiven Ausbildungsphasen, wie der Prüfungsvorbereitung, passgenaue Unterstützung.
 
Ergänzt werden die Unterstützungs- und Beratungsleistungen durch kostenfreie Workshop-Angebote für Auszubildende, Ausbilder und Unternehmer. Den Auftakt machte jetzt der Kurs „Guter Start in die Ausbildung“, bei dem die Jugendlichen über mögliche Stolpersteine zu Beginn der Ausbildung sowie Erwartungen der Betriebe  aufgeklärt wurden. Schröder: „Der Ausbildungsstart ist eine sehr sensible Phase. Daher ist es uns besonders wichtig, den Jugendlichen etwas an die Hand zu geben, damit sie schnell im Betrieb Fuß fassen können.“



Nachgefragt

Warum haben Sie als Auszubildender am Workshop teilgenommen?
 
Samuel Halbach (16)
Ausbildung zum Friseur / Schwelm
„Wir haben einen Eindruck davon vermittelt bekommen, wie eine Ausbildung im Optimalfall läuft. Das motiviert besonders jetzt, zu Beginn der Ausbildung. Man will schließlich die kommenden Jahre Spaß am Job haben und sich mit dem Ausbilder und den anderen Kollegen gut verstehen.“
 



Hayk Hanna (22)
Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker / Holzwickede
„Es war für mich wichtig, dass wir über unsere Erwartungen an den Betrieb sprechen konnten, aber auch darüber, was von uns als Auszubildende erwartet wird. Das trägt dann  zu einem guten Arbeitsklima bei.“
 
 

 

Warum haben Sie Ihren Auszubildenden am Workshop teilnehmen lassen?
 
Klaus Brüggeshemke, Betriebsinhaber von B&B Automobile / Holzwickede
„Herr Hanna kam mit der Einladung zum HWK-Workshop auf mich zu und hat gefragt, ob er daran teilnehmen könne. Ich musste darüber überhaupt nicht nachdenken und habe sofort zugesagt. Allein das Interesse von Herrn Hanna, Weiterbildungs-angebote zu nutzen, hat mir gezeigt, dass er es mit der beruflichen Karriere im Handwerk ernst meint.