15. März 2017 „Meilenstein für das Handwerk in Nordrhein-Westfalen“


Berufliche Bildung, Fachkräftesicherung, technische Innovationen und Digitalisierung, wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen: Das sind vier Schwerpunktthemen im Abschlussbericht der Enquetekommission VI des nordrhein-westfälischen Landtags zur „Zukunft von Handwerk und Mittelstand“. In der fast zweijährigen Arbeitsphase ist unter dem Vorsitz von Ralph Bombis (FDP) ein 270-seitiges Dokument mit zahlreichen Handlungsempfehlungen entstanden. Heute Abend wird er in Düsseldorf präsentiert.
 
Kammer-Präsident Berthold Schröder, der dabei sein wird, dazu:
„Es ist ein Meilenstein für das Handwerk in Nordrhein-Westfalen, denn zum ersten Mal in der 70-jährigen Geschichte des Landes hat man sich fraktionsübergreifend ganz gezielt mit unserem Wirtschaftsbereich befasst. In zahlreichen Expertengesprächen und Sachverständigenanhörungen, an denen ich zum Teil selbst beteiligt war, wurde eruiert, worauf es im Besonderen für unsere Betriebe ankommt, damit sie leistungsfähig und wettbewerbsstark sind. Entstanden ist ein Bericht, der für uns alle ein wichtiges Arbeitsprogramm sein wird. Für Politik und Handwerk.“ 
 
Dass sich die Kommission ausdrücklich für die Stärkung der beruflichen Bildung ausgesprochen hat, ist laut Schröder ein wichtiges Signal, mit dem hoffentlich eine Phase der Optimierung eingeläutet werde. „Die Berufskollegs und Bildungszentren des Handwerks sollten künftig stärker unterstützt werden. Gerade auch monetär, damit dringend notwendige Modernisierungen vorgenommen werden können. Die jungen Leute sollen doch in einem optimalen Umfeld lernen und ausgebildet werden! Ich hoffe, der Abschlussbericht sorgt hier für einen neuen Energieschub.“