17. Juni 2019 Mehr Freiräume für Wirtschaft und zusätzliche Flächen


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Um das Ruhrgebiet fit für die Zukunft zu machen, hat die Landesregierung NRW mit der Ruhrkonferenz einen breiten Beteiligungsprozess gestartet. Die Handwerkskammern und IHKs im Ruhrgebiet unterstützen diesen Prozess. Ihre Ideen für das Ruhrgebiet haben die Wirtschaftskammern jetzt zusammengefasst und der Landesregierung übermittelt. Unter dem Schlagwort "#40Ruhrideen" legen Handwerk und IHKs 40 konkrete Projekte für das Ruhrgebiet vor. Die Wirtschaftskammern widmen sich mit den Projektideen den sechs übergeordneten Querschnittsthemen "Mobilität", "Digitalisierung und Innovation", "Mittelstand", "Energie", "Flächen" sowie "Bildung und Fachkräftesicherung".
 
Handwerkskammern (HWKs) und IHKs sind sich einig: Die 20 Themenforen der Ruhrkonferenz bilden nur einen Teil der Themen ab, die für Wirtschaft und Beschäftigung wichtig sind. HWKs und IHKs fordern mehr Freiräume für Wirtschaft zu schaffen und zusätzliche Flächen bereitzustellen. Das Flächenrecycling im Ruhrgebiet stockt nach Auffassung der Wirtschafts-kammern. Neben dem Thema Flächen setzen die Wirtschaftskammern auf Digitalisierung. Zu einem smarten Standort gehöre es, das Leben von kleinen und mittelständischen Betrieben nicht unnötig durch bürokratische Hemmnisse zu erschweren. Die Kammern werben deshalb mit mehreren Projektideen dafür, dass die Kommunen der Region Ruhr stärker an gemeinsamen Services und Plattformen für Bürger und Unternehmen arbeiten.

Zu den 40 Ruhrideen.