03. November 2017 Erfolgreiche Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten


Die Faktoren für eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten standen im Fokus eines Seminars der Ruhr-Universität Bochum, das Mitte Oktober bei der Handwerkskammer (HWK) Dortmund stattfand. Das Seminar war Teil des vom BMBF geförderten Projekts inSTUDIESplus und bot den Studierenden die Möglichkeit, sich mit HWK-Experten zu unterschiedlichen Aspekten der Flüchtlingsintegration auszutauschen.
 
Seit 2015 hat die Dortmunder Kammer drei Flüchtlingsinitiativen gestartet. Im Zusammenspiel mit unterschiedlichen regionalen Akteuren konnten bereits über 80 Zugewanderte in eine handwerkliche Ausbildung oder eine Einstiegsqualifizierung vermittelt werden.
 
„Die Ausbildung von Geflüchteten bleibt ein wichtiges Thema, dem wir uns auch künftig intensiv widmen werden“, erklärt Tobias Schmidt, Leiter der HWK-Ausbildungsberatung. Das Seminar sei eine gute Plattform gewesen, um die eigenen praktischen Erfahrungen mit einem wissenschaftlichen Publikum zu teilen.
 
„Wir wollen den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis weiter vorantreiben, damit beide Seite wechselseitig voneinander lernen können“, sagt Vanessa Vaughn, Koordinatorin des Projektes ‚Zuwanderung und Arbeitsmarktintegration‘ an der Ruhr-Universität. „Die Exkursion in die Handwerkskammer Dortmund hat den Studierenden dabei wichtige Einblicke in die praktische Arbeit und Herausforderungen im Bereich der Zuwanderung und Arbeitsmarktintegration gegeben, die sie mit ihrem jeweiligen fachlichen Hintergrund reflektieren können“.
 
Im nächsten Schritt erarbeiten die Studierenden wissenschaftliche Handlungsempfehlungen, die gezielt auf die im Seminar thematisierten Herausforderungen zugeschnitten sind.