16. April 2019 Cyber-Sicherheitsmaßnahmen für Handwerksbetriebe


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Volle Auftragsbücher und Bürokratielasten spannen Handwerker im Arbeitsalltag zunehmend ein. Dabei bleibt wenig Zeit für den Schutz der Unternehmensdaten. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben im Rahmen einer Kooperation ein IT-Grundschutzprofil für  Handwerksbetriebe entwickelt. Damit sollen unter anderem Hackerangriffe abgewehrt und sensible Daten gesichert werden. Daniela Putsch, IT-Sicherheitsbotschafterin bei der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, hilft Unternehmern, ein auf den Betrieb zugeschnittenes Sicherheitskonzept aufzubauen.
 
„Ein Grundschutz für die typischen Geschäftsprozesse wie Angebotserstellung oder Abrechnung ist unverzichtbar, denn Cyberattacken und Datenverluste können existenzbedrohend sein“, sagt Putsch. Jeder Betrieb sollte daher die IT nach den eigenen Anforderungen absichern. Auch Server müssen vor Umwelteinflüssen, wie zum Beispiel Feuer oder Hochwasser, geschützt werden, so die Expertin. Im IT-Leitfaden seien darüber hinaus viele weitere Angriffsziele aufgelistet, die bei der Erstellung des Grundschutzprofils individuell berücksichtigt werden sollten.
 
 
 
Kontakt
Dr. Daniela Putsch
Telefon: 0231 5493-414
E-Mail: daniela.putsch@hwk-do.de
 
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