02. August 2018 Bildung als wichtigste Investition in die Zukunft der Arbeitnehmer


Foto: © HWK Dortmund

Klaus Feuler, 69 Jahre, Vize-Präsident der Handwerkskammer (HWK) Dortmund und gleichzeitig Vize-Präsident der Arbeitnehmerseite des Deutschen Handwerkskammertages (DHKT), ist am Donnerstag mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.
 
Landrat Michael Makiolla verlieh ihm diese hohe Auszeichnung im Namen von  Bundespräsident Frank Walter Steinmeier und überbrachte zudem die Glückwünsche von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und dem Arnsberger Regierungspräsidenten. „Herr Feuler gibt dem Handwerk vielfältige Impulse und setzt wichtige Akzente, mit gutem Gespür für aktuelle Herausforderungen, neue Entwicklungen und Perspektiven. Er setzt sich für eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung als Investition in die Zukunft von Beschäftigten und Betrieben ein“, betonte Makiolla. Des Weiteren engagiere er sich seit langem für eine bessere Durchlässigkeit zwischen den Bildungssystemen in Europa, den Ausbau interkultureller Kompetenzen, die Anerkennung der hohen Qualität deutscher Berufsabschlüsse sowie die Vermeidung von Bildungssackgassen.  
 
In seiner Rede zeichnete der Landrat die wichtigsten Stationen des aus Fröndenberg stammenden Kraftfahrzeugelektrikermeisters nach, der deutschlandweit der dienstälteste Vize-Präsident einer Handwerkskammer (seit 1984 bekleidet er dieses Amt bei der HWK Dortmund) und im Bund zugleich oberster Vertreter der Arbeitnehmer im Handwerk ist. Für mehr als zehn Jahre (bis 2005) war er Mitglied im Hauptausschuss des Bundesinstitutes für Berufliche Bildung (BIBB).
 
Ernst Wölke, Hauptgeschäftsführer der HWK Dortmund: „Als langjähriger Vize-Präsident hat Herr Feuler die Entwicklung der Handwerkskammer Dortmund zu einem modernen, serviceorientierten Dienstleistungsunternehmen mit einem breit gefächerten Bildungsangebot entscheidend begleitet. Er hat die Arbeitnehmerbeteiligung in den Handwerkskammern sowie in deren Spitzenorganisationen auf Landes- und Bundesebene nachhaltig geprägt.“
 
Makiolla betonte abschließend, dass Persönlichkeiten wie Klaus Feuler, die ihr Leben in derartiger Weise ehrenamtlich in den Dienst der Gemeinschaft stellten, in der heutigen Zeit leider viel zu selten geworden seien. Mit ihm habe die Handwerksorganisation einen Repräsentanten und Mitgestalter gewonnen, der sich in bemerkenswert engagierter Weise und über persönliche Belange hinaus für Dritte einsetze.