Wie kann ich den digitalen Wandel konkret gestalten?
Welche Anwendungen sind für meinen Betrieb sinnvoll?
Muss ich mein Geschäftsmodell umstellen?

Es gibt nicht den einen richtigen Weg für jedes Unternehmen. Jeder Handwerksbetrieb muss die Digitalisierung von Prozessen, Infrastruktur und Leistungen individuell angehen. Dies setzt allerdings Kenntnis der technologischen Möglichkeiten, Experimentierfreude und Risikobereitschaft voraus.

Auf der Gegenseite stehen aber auch viele Vorteile:

 
  • Zeit-, Ressourcen- und Kostenersparnis

  • Mehr Dienstleistungs- und Serviceangebote

  • Erschließung attraktiver neuer Märkte

  • Produktivitätssteigerung

In diesem Bereich stellen wir Ihnen digitale Prozesse und deren Umsetzung vor. Zudem zeigen wir Ihnen, wie Umstellungen von Geschäftsmodellen ausgerichtet am digitalen Wandel erfolgreich umgesetzt wurden.

Digitale Prozesse

Die rasante Zunahme digitaler Lösungen und Anwendungen führt zu einem erheblichen Veränderungsprozess. Ob Produktion, Vertrieb, Marketing, Kommunikation oder aber die Verwaltung – alle Bereiche eines Unternehmens sind hiervon betroffen. Um auch künftig im Markt bestehen sowie flexibel und schnell auf individuelle Kundenwünsche eingehen zu können, wird die medienbruchfreie Prozessgestaltung (Digitalisierung) zu einer Kernaufgabe im Unternehmen.

Der Einsatz von Branchensoftware, digitale und mobile Zeiterfassung, mobiles Aufmaß, CAD/CAM, die Unternehmensplanung mittels ERP, die Pflege der Kundenbeziehung mittels CRM, BIM (Building Information Modeling) im Baubereich oder aber die digitale Kundenansprache mittels eigener Webseite, Shop oder über Webportale sind nur einige Bausteine einer digitalen Prozessstrategie. Zudem erfolgt die digitale Vernetzung immer häufiger auch mit Partnern außerhalb des eigenen Unternehmens, wie z. B. mit Lieferanten, Kunden und Behörden.

Entscheidend für den Erfolg der Digitalisierung von Unternehmensprozessen ist dabei immer das Vorhandensein einer Strategie. Die Handwerkskammer Dortmund bietet hierzu ein Beratungs- und Informationsangebot an. Um einen ersten Einstieg in das Themenfeld zu ermöglichen, haben wir interessante Checklisten und Leitfäden zusammengestellt.

Gerne beraten wir Sie auch persönlich, ermitteln Ihren aktuellen Digitalisierungstand und helfen Ihnen beim Aufspüren von Optimierungspotential.

 

Unternehmensprozess

Checklisten:

Mobiles Arbeiten

Leitfäden:

Checklisten zur Auswahl eines IT-Dienstleisters

 
Chancen und Wettbewerbsvorteile durch mobile Anwendungen

Mobile Absicherung von Einzelarbeitsplätzen

Leitfäden:

Auswahl und Einführung von Cloud-Lösungen

Effizient und wettbewerbsfähig - Informationssysteme
für ressourceneffiziente Prozesse in kleinen und mittelständischen Unternehmen


Einführung zur Auswahl eines IT-Dienstleisters oder IT-Beraters für KMU
 

 


Mobile Zeiterfassung in KMU

Mobile Payment - Die Zukunft des Bezahlens





 

Unternehmenssprechstunde Digitalisierung

Individuelle Ausgangssituationen erfordern individuelle Gespräche. Unternehmen können sich bei den alle zwei Monate stattfindenden Unternehmenssprechstunden über die Möglichkeiten der Digitalisierung in ihrem Unternehmen kostenfrei informieren. Diese Sprechstunden werden in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 am Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund durchgeführt.

Die Unternehmenssprechstunde ist ein Einzelgespräch mit Ihrem Unternehmen zu Ihren spezifischen Themenstellungen. Sie können sich direkt und persönlich zu allen Fragen rund ums Thema Digitalisierung beraten lassen und so die idealen Einstiegsmöglichkeiten für Ihr Unternehmen herausfinden. Die Experten des Kompetenzzentrums 4.0 Mittelstand tauschen sich mit Ihnen aus und zeigen Ihnen Unterstützungsmöglichkeiten auf.
 
Gerne stellen wir den Kontakt her und vereinbaren ein gemeinsames persönliches Gespräch.
 

Ansprechpartner

IT-Sicherheit

In vielen Handwerksunternehmen haben moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bereits Einzug gehalten.
Die Einführung einer gesamtheitlichen digitalen Kommunikationsstruktur sowie die Ausweitung von digitalen Geschäfts- und Fertigungsprozessen werden allerdings aufgrund von Sicherheitsbedenken oft nicht umgesetzt. Diese Bedenken sind durchaus berechtigt, da Mängel in der IT- und Datensicherheit große Schäden im Betrieb verursachen können.

Die entscheidende Frage ist, wie Handwerksbetriebe technische Lösungen einsetzen können, um sich vor Hacking, Datenklau und anderen Gefahren zu schützen. Zudem gilt es auch die Mitarbeiter für dieses Thema zu sensibilisieren. Um Ihnen eine Überblick zu verschaffen, stellen wir Ihnen eine Auswahl an interessanten Leitfäden und Checklisten zur Verfügung.
 

Checklisten:

IT-Sicherheit im Handwerk – Checklisten verschiedenen Themen der IT-Sicherheit
 

Leitfäden:

Datenschutz in der Unternehmenspraxis
Smartphones absichern- Absicherung von Smartphones und anderen mobilen Endgeräten
 

App:

Security App im Handwerk

Ansprechpartner
 

IT-Sprechstunde der Handwerkskammer Dortmund

Die Digitalisierung schreitet rasant schnell voran und macht auch vor Handwerksbetrieben keinen Halt. Die IT-Anforderungen, aber auch die Möglichkeiten für Betriebe werden immer komplexer und unübersichtlicher. Brauchen wir Voice-over-IP Telefonie? Sind unsere Kundendaten sicher? Können wir gehackt werden? Wurden wir sogar schon gehackt? Kammermitglieder bekommen nun in der IT-Sprechstunde Antworten auf Ihre Fragen.

Ein Orientierungsgespräch zwischen dem Experten und dem Betrieb soll dabei helfen, Risiken, Chancen und Möglichkeiten, die die IT mit sich bringt, zu besprechen. In diesem Gespräch wird das Problembewusstsein geschärft und eine mögliche Vorgehensweise gemeinsam erarbeitet. Es dient als erster Einstieg in diesen Themenkomplex und kann daher eine intensive und umfassende Unternehmensberatung nicht ersetzen.
Die IT-Sprechstunde findet in der Regel alle zwei Monate in der Handwerkskammer statt. Um immer den für Sie passenden Experten vor Ort zu haben, ist eine Anmeldung zwingend erforderlich.

Melden Sie sich direkt mit dem Anmeldeformular an: www.dortmund.it-sprechstunde.de

Neue Geschäftsmodelle

Digitalisierung kann alle Prozesse eines Handwerksbetriebes betreffen. Konsequent bis zum Ende gedacht, kann dies eine Änderung oder Erweiterung des Geschäftsmodells bedeuten. In diesem Bereich haben wir Praxisbeispiele aufgeführt, die verdeutlichen, wie Unternehmen sich  durch den digitalen Wandel neue Bereiche und Märkte erschließen können.

Lassen Sie sich inspirieren. Gerne stehen wir Ihnen bei dieser spannenden Aufgabe in Ihrem Betrieb beratend zur Seite.
 





reha team Bayreuth

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Lund Metall OHG

Das Sanitätshaus reha team Bayreuth ist ein mittelständiges Unternehmen mit über 60 Jahren Erfahrung im Gesundheitshandwerk. Die Lung Metall OHG hat sich auf die Produk­tion von Serien- + Einzelanfertigungen für den Anlagen- und Maschinenbau spezialisiert.
   


Die Meistertischler

 


Kolorat

Betreuung der Kunden von der Konzeption und Kreation über den Entwurf bis hin zu Fertigung und Einbau. KOLORAT hat bereits seit 2015 den ersten Online-Farbkonfigurator gestartet und ist bereits heute ein Vorreiter in der Digitalisierung.

Smart Home – das Haus denkt mit

Das Wohnen der Zukunft hat längst begonnen. Das Haus bzw. die Wohnung von heute hat eine komplett vernetzte Gebäudetechnik, die mitdenkt. Das Feld reicht von Möbeln mit integrierten Lautsprechern bis zu Küchengeräten, Leuchten, Fenstern und Heizungen, die vernetzt sind und sich per Smartphone und App bedienen lassen. Auch die aktuelle Sicherheitstechnik im Wohnbereich setzt vermehrt auf digitale Lösungen.

Der Markt für intelligente Haustechniken wächst stetig; immer mehr Endkunden zeigen Interesse. Dies bietet gerade für das Handwerk große Chancen. Schließlich braucht der Endkunde einen kompetenten Ansprechpartner, der die digitalen Lösungen überblickt, individuell auf die Bedürfnisse des Kunden abstimmt und auch den Einbau übernimmt. Hierfür müssen Sie allerdings immer auf dem aktuellen Stand der Technik sein.
 

Leitfäden:

https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Smart-Home-in-Deutschland.html


Showroom/ Ausstellung:

www.gira-revox-studio-sauerland.com
http://www.steinrueck.de/Ausstellung.html
http://www.bau-medien-zentrum.de



Ansprechpartner

BIM (Building Information Modeling)

BIM ist eine Methode, um Gebäude mit Hilfe von Software optimal planen, ausführen und bewirtschaften zu können. Hierbei werden alle Bauwerksdaten digital erfasst, ein Bauwerk als virtuelles Modell erstellt und geometrisch visualisiert. Ein Vorteil ist hierbei, dass alle Beteiligten auf den gleichen Datenbestand zugreifen können.

Änderungen werden somit allen Beteiligten zeitnah zur Verfügung gestellt. Abläufe können so effizienter gestaltet und die Produktivität des Planungsprozesses hinsichtlich Kosten, Termine und Qualität kann um ein Vielfaches gesteigert werden.

Unsere Links bieten eine erste Übersicht zu dem Thema.
 

Links:


https://www.handwerk-magazin.de/bim-building-information-modeling/158/23693
http://bim-praxis.de/ (externer Link)
http://www.bim-handwerk.de/
http://handwerkdigital.de/site/assets/files/informationsflyer_kdh_sued.pdf (externer Link)


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