Bei minderjährigen Auszubildenden sind die Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes zu beachten. Die höchstzulässige tägliche Beschäftigungszeit beträgt 8 Stunden. Wenn jedoch im Betrieb die Arbeitszeit an einzelnen Werktagen auf weniger als 8 Stunden verkürzt ist, können die Jugendlichen an den übrigen Werktagen derselben Woche 8 ½ Stunden beschäftigt werden. Die höchstzulässige wöchentliche Beschäftigungszeit beträgt bei noch minderjährigen Personen nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz 40 Stunden. Wenn eine tarifliche, günstigere Regelung zur Anwendung kommt, gilt diese. Die Ausbildung kann auch auf Antrag gemäß § 8 Abs. 1 Berufsbildungsgesetz in Teilzeit durchgeführt werden.