22. Juni 2017 Ausbildung im Handwerk wird immer digitaler


Kerstin Feix, Geschäftsführerin des Autohauses Feix und Vize-Präsidentin der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, und Kammer-Präsident Berthold Schröder sprechen sich für eine Aufwertung beruflicher Bildung aus. „Die neue Regierung hat zugesagt, stärker als bisher in die Qualität beruflicher Bildung zu investieren. Das begrüßen wir sehr“, sagten sie am Dienstag bei einem Pressetermin.  
 
Allein in diesem Jahr würden Investitionen von rund 2 Mio. € (Eigenanteil: ca. 400.000 €) getätigt, um die zur Kammer gehörenden Bildungsstätten auf den neuesten Stand zu bringen. „Wir nehmen viel Geld für den Bildungsbereich in die Hand, ganz besonders auch mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung“, betonte Schröder.
 
Vize-Präsidentin Feix präsentierte passend dazu in ihrem Autohaus die berufliche Praxis im Kfz-Handwerk. „Bei uns ist mittlerweile ganz viel digitalisiert. Ob Diagnose-Tester oder Tablets, die Mitarbeiter müssen gut damit umgehen können. Vom Azubi bis zum Meister. Denn nur wer auf dem neuesten Stand der Technik ist, hat Erfolg.“
 
Beide betonten, dass das Handwerk vielfältige Karrierechancen biete. Dies noch deutlicher als bisher zu kommunizieren und junge Menschen davon zu überzeugen, dass es sich lohne, seinen beruflichen Weg im Handwerk zu gehen, habe man sich bei der HWK Dortmund groß auf die Fahnen geschrieben. Das Team der Ausbildungsberatung sei im gesamten Kammerbezirk aktiv, in Schulen wie auf Messen oder bei Aktionstagen. Schröder: „Wir wollen Interesse wecken, damit möglichst viele Bewerber und Betriebe gut zueinander finden. Ein Praktikum ist sicherlich der ideale Einstieg in eine handwerkliche Ausbildung.“