Teilzeit
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Teilzeitausbildung

Karriere mit Lehre und trotzdem um die Familie kümmern

Verkürzung der täglichen oder wöchentlichen Arbeitszeit



Während Teilzeit im Arbeitsleben selbstverständlich ist, geht man in der Ausbildung in der Regel immer noch von einer 40-Stunden-Woche aus. Doch mittlerweile kann auch die Berufsausbildung in Teilzeit durchgeführt werden. Hierzu ist im Berufsausbildungsvertrag die Verkürzung der täglichen oder der wöchentlichen Ausbildungszeit zu vereinbaren. Diese darf aber nicht mehr als 50 % betragen. Damit noch ausreichend Zeit für eine gründliche betriebliche Ausbildung verbleibt, empfehlen wir ein Minimum von 25 Wochenstunden.



Dauer

Die Teilzeitausbildung führt grundsätzlich zu einer Verlängerung der kalendarischen Gesamtausbildungsdauer, höchstens jedoch bis zum eineinhalbfachen der regulären Dauer. Sofern individuelle Verkürzungsgründe (z.B. durch Nachweis bestimmter Schulabschlüsse) vorliegen, kann die Teilzeitberufsausbildung aber auch mit einem Verkürzungsantrag verbunden werden.



Berufsschule / Überbetriebliche Unterweisungsmaßnahmen

Der Teilzeitauszubildende muss sowohl den Berufsschulunterricht als auch die überbetrieblichen Unterweisungsmaßnahmen vollständig besuchen. Die Anrechnung der Berufsschulzeit auf die wöchentliche Ausbildungszeit erfolgt nach den allgemeinen Grundsätzen.

Urlaub

Der Urlaubsanspruch richtet sich nach der Anzahl der Arbeitstage. Die Dauer der täglichen Arbeitszeit ist hierfür irrelevant. Teilzeitauszubildende, die an genauso vielen Tagen wie Vollzeitauszubildende arbeiten, haben den gleichen Urlaubsanspruch. 





Kai Thomaschewski

Kai Thomaschewski

Ausbildungsberater

Ardeystraße 93
44139 Dortmund
Tel. +49(231)5493-626
Fax +49(231)5493-95626
kai.thomaschewski--at--hwk-do.de

Volker Rückert

Volker Rückert

Ausbildungsberater

Ardeystraße 93
44139 Dortmund
Tel. +49(231)5493-643
Fax +49(231)5493-95643
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