Corona
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"Sie werden nicht alleinegelassen" - Statements zur Corona-Krise

Statements von HWK-Präsident Berthold Schröder
in der Corona-Krise

Statement vom 20. März 2020

„Wir befinden uns in einer nie dagewesenen Ausnahmesituation, die uns alle vor besondere Herausforderungen stellt. Gleichzeitig möchte ich allen Handwerkerinnen und Handwerkern im Kammerbezirk Dortmund Mut machen, dass sie in der aktuellen Lage nicht alleine gelassen werden.“ Die Landesregierung habe mit der Verabschiedung des 25 Mrd. Euro Hilfspaketes bewiesen, dass sie den Ernst der Lage erkannt habe und jetzt rasch und beherzt handeln werde. Zusätzlich würden die Handwerkskammern dabei unterstützen, das wirtschaftliche Leben so gut es geht aufrechtzuerhalten. Die Berater der Handwerkskammer Dortmund stünden telefonisch oder per Mail für alle Fragen zur Verfügung. Schröder: „Ebenso wichtig ist es, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Helfen Sie durch Ihr Verhalten mit, damit wir alle so gut es geht durch diese Krise kommen.“

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Statement vom 25. März 2020 zum NRW-Rettungsschirm

„Die beschlossenen Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt zur Unterstützung unserer Betriebe und deren Mitarbeiter*innen. Die Krise hat das Handwerk mit voller Wucht erfasst und viele eigentlich gesunde Unternehmen erleben einen historischen Einbruch. Deshalb muss alles getan werden, um so viele Existenzen und Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten.

Vor diesem Hintergrund begrüßen wir besonders die ebenfalls beschlossenen Soforthilfen in Ergänzung zu den Bundesprogrammen. Dass die Landesregierung diese Hilfen jetzt schnell auf den Weg gebracht hat, setzt ein wichtiges Zeichen der Entschlossenheit und der Solidarität.

Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass die Hilfen schnell abrufbar sind und möglichst unbürokratisch in den Unternehmen ankommen.“

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Statement vom 16. April 2020 zum Bund-Länder-Beschluss

„Wir müssen weiterhin alles dafür tun, das Virus einzudämmen und die Fortschritte der vergangenen Wochen nicht zu gefährden. Gleichzeitig ist es notwendig, die ökonomischen Folgen genau im Blick zu behalten und das Wirtschaftsleben schrittweise wieder hochzufahren, wo es vertretbar ist. Die jetzt beschlossenen Lockerungen sind hierbei ein erster Baustein. Wichtig ist das Signal, dass es in absehbarer Zeit für viele Betriebe weitergehen kann. Das macht Mut. Dazu muss von Seiten der Politik sichergestellt werden, dass die erforderliche Schutzausrüstung auch zur Verfügung steht.

Viele Handwerke tragen in diesen Tagen zur Versorgungssicherheit der kritischen Infrastruktur bei und sind damit systemrelevant: In Kfz-Unternehmen wird etwa das Auto einer Krankenschwester repariert, damit sie weiterhin zur Arbeit fahren kann, Gebäudereiniger säubern und desinfizieren Krankenhäuser, Pflegeheime oder auch Supermärkte, Unternehmen aus den Bereichen Sanitär-Heizung-Klima und Elektro sorgen dafür, dass die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser problemlos klappt. Sie leisten hervorragende Arbeit und tragen in besonderem Maße zum Funktionieren der Volkswirtschaft bei. Das verdient unsere uneingeschränkte Anerkennung! Sie stellen in eindrucksvoller Weise unter Beweis, dass auf das Handwerk zu allen Zeiten Verlass ist. Dafür möchte ich mich ganz persönlich bei allen bedanken.

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Statement vom 7. Mai 2020 zu den von Bund und Ländern vereinbarten Lockerungen

„Für viele Handwerksbetriebe sind die vereinbarten Lockerungen überlebenswichtig. Die Krise hat das Handwerk mit voller Wucht erfasst und die wirtschaftlichen Ausfälle werden voraussichtlich nicht nachgeholt werden können. Daher ist es wichtig, dass das wirtschaftliche Leben nun schrittweise und bedacht zur Normalität zurückgeführt wird. Die aktuellen Beschlüsse geben den Betrieben ein Stück weit Planungssicherheit und Perspektive zurück.

Dabei muss dem Gesundheitsschutz nach wie vor eine hohe Priorität eingeräumt werden. Wir dürfen die Erfolge der vergangenen Wochen nicht durch unbedachtes Handeln gefährden, sondern müssen weiterhin diszipliniert bleiben. Abgestimmte Schutz- und Hygienemaßnahmen, wie sie seit Anfang dieser Woche bereits in Friseurbetrieben gelten, werden in den kommenden Wochen und Monaten ein unverzichtbarer Teil unseres Alltags bleiben. Das Handwerk möchte arbeiten und ist bereit, die stufenweise Wiederbelebung des Wirtschaftslebens verantwortungsbewusst zu unterstützen.“



Statement vom 4. Juni 2020 zum Konjunkturpaket des Bundes

„Das beschlossene Konjunkturpaket enthält zahlreiche Maßnahmen und Impulse, um unseren Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stabilisieren. In der Anfangsphase der Pandemie haben unsere Unternehmen schnelle Unterstützung benötigt, um die akuten Folgen der Krise abzufedern. Bund und Länder haben in dieser Ausnahmesituation rasch reagiert und entsprechende Hilfsprogramme auf den Weg gebracht. Die folgenden Maßnahmen müssen jetzt darauf ausgerichtet sein, die Auswirkungen der Pandemie auf lange Sicht auszugleichen und für wirtschaftliche Stabilität zu sorgen. Das Konjunkturpaket setzt genau an dieser Stelle an.

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Statement vom 24. Juni 2020 zum NRW-Programm

„Das Landes-Programm, das effektiv auf die umfangreichen Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket des Bundes aufsetzt, schafft gute Voraussetzungen, um der Wirtschaft vor Ort dringend benötigte Wachstumsimpulse zu geben.

Obwohl Handwerksbetriebe ihre Geschäftstätigkeit unter strikten Hygieneauflagen wiederaufnehmen konnten, sind zahlreiche Unternehmen noch nicht stabilisiert oder drohen, in den kommenden Wochen in Liquiditätsengpässe zu geraten. Die Überbrückungshilfen des Bundes können einen Beitrag leisten, die Existenzen dieser Unternehmen zu sichern. Dass das Land NRW die Hilfen für Solo-Selbstständige, von denen es im Handwerk zahlreiche gibt, ausweitet, wird von uns sehr begrüßt.

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Statement vom 16. Juli 2020 zur Abrechnung der Soforthilfen

Die Handwerkskammer (HWK) Dortmund begrüßt, dass das Land Nordrhein-Westfalen das Rückmeldeverfahren für die NRW-Soforthilfe 2020 angehalten hat. In enger Abstimmung mit dem Bund gilt es nun, sachgerechte und angemessene Abrechnungsmöglichkeiten zu finden.

„Die Soforthilfen haben finanzielle Unterstützung schnell und unbürokratisch in die Betriebe gebracht und wurden sehr dankbar angenommen“, sagt HWK-Präsident Berthold Schröder. „Aber noch sind zahlreiche Handwerker nicht über den Berg. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise sind überall spürbar und viele bangen nach wie vor um ihre Existenz.“ Es würde den Erfolg des Hilfsprogramms gefährden, wenn die Unternehmen durch starre Förderauflagen jetzt weiter belastet werden würden. Schröder: „Alles hängt nun davon ab, welche Änderungen am Rückmeldeverfahren vorgenommen werden. Die Betriebe haben auf die Soforthilfen vertraut. Dieses Vertrauen darf die Politik nicht verspielen. Als Handwerksorganisation werden wir uns auch weiterhin für unternehmerfreundliche und pragmatische Lösungen einsetzen.“



Jennifer Brox

Jennifer Brox

Präsidiumsreferentin

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