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Infektions- und Arbeitsschutz im Handwerk

Als Handwerksbetrieb haben Sie täglich Kontakt zu zahlreichen Personen, Lieferanten und Kunden. Mit einfachen Maßnahmen können Sie helfen, sich selbst und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten.

Schützen Sie sich und Ihre Mitarbeiter

Einfache Hygienemaßnahmen spielen eine wichtige Rolle, um sich und andere vor dem neuartigen Coronavirus zu schützen.

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Zum Schutz vor dem Corona-Virus wird empfohlen, beim Einkauf einen sichtbaren Abstand zu anderen Menschen zu halten. Diese Maßnahme dient dem Schutz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Kundschaft gleichermaßen. In vielen Geschäften werden dazu bereits Aushänge oder auch Bodenaufkleber in Kassenbereichen eingesetzt. Nachfolgendes  Plakat könne Sie gerne auf handelsüblichen Druckern ausdrucken und in Bereichen mit Publikumsverkehr aushängen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt unter Infektionsschutz.de Antworten auf die häufigsten Fragen zum Coronavirus.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat in ihrer Internetpräsenz eine Reihe von  Tipps zur Arbeitsgestaltung in Form von Antworten auf häufig gestellte Fragen  FAQ veröffentlicht.

Insbesondere die  Hinweise für Handwerker auf Baustellen,  Hygienetipps für Sanitäre Anlagen und Oberflächenreinigung bei gemeinschaftlich genutzten Arbeitsplätzen sollten beachtet werden.

Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus von Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit erhalten Sie  hier.

Tagesaktuelle Fallzahlen zur Ausbreitung in Deutschland finden Sie  hier.



Arbeitsschutzstandards

Da auf absehbare Zeit nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehen wird, setzt die Bundesregierung im Kampf gegen das Coronavirus nun verstärkt auf Testmöglichkeiten. Bundesarbeitsminister Heil hat heute dem Bundeskabinett dargelegt, wie er die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) verlängern und ergänzen wird.

Die Änderungen erfolgen per Verordnung und treten nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger voraussichtlich Mitte kommender Woche in Kraft.



Corona Arbeitsschutzverordnung wird um Testangebotspflicht für alle Betriebe maßgeblich erweitert:

(§ 5 "Tests in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2")

Zur Minderung des betrieblichen SARS-CoV-2-Infektionsrisikos hat der Arbeitgeber Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, mindestens einmal pro Kalenderwoche einen Test in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anzubieten.

Folgenden Beschäftigten hat der Arbeitgeber abweichend von Absatz 1 mindestens zwei Tests pro Kalenderwoche in Bezug auf einen direkten Erregernachweis
des Coronavirus SARS-CoV-2 anzubieten:

  • Beschäftigten, die vom Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind,
  • Beschäftigten, die unter klimatischen Bedingungen in geschlossenen Räumen arbeiten, die eine Übertragung des Coronavirus SARS-CoV-2 begünstigen,
  • Beschäftigten in Betrieben, die personennahe Dienstleistungen anbieten, bei denen direkter Körperkontakt zu anderen Personen nicht vermieden werden kann,
  • Beschäftigten, die betriebsbedingt Tätigkeiten mit Kontakt zu anderen Personen ausüben, sofern die anderen Personen einen Mund-Nase-Schutz nicht tragen müssen, und
  • Beschäftigten, die betriebsbedingt in häufig wechselnden Kontakt mit anderen Personen treten.

Den Beschäftigten ist der Test anzubieten, eine Durchführungspflicht besteht nicht. 

Die Nachweise über die Beschaffung von Tests nach Absatz 1 und Absatz 2 oder Vereinbarungen mit Dritten über die Testung der Beschäftigten sind vom Arbeitgeber vier Wochen aufzubewahren. Die Kosten für die Tests sind vom Arbeitgeber zu tragen.



Folgende Corona-Arbeitsschutzregelungen werden bis zum 30. Juni 2021 verlängert:

Am 20. Januar 2021 hatte das Bundeskabinett eine neue  SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) beschlossen. Mit der Verordnung soll erreicht werden, den öffentlichen Nahverkehr von Pendlern zu entlasten, die Arbeitsplätze in den Betrieben deutlich herunterzufahren und die Kontaktbeschränkungen weiter zu erhöhen. Die Geltungsdauer der auslaufenden SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung wurde erneut bis zum 30. Juni verlängert.  Folgende Regelungen der Verordnung gelten unverändert weiter:

  • Arbeitgeber sind weiterhin verpflichtet, Homeoffice anzubieten, wenn die Tätigkeit dies zulässt.
  • Arbeitgeber sind im Rahmen der Beurteilung der Gefährdungen verpflichtet, betriebliche Hygienepläne zu erstellen, umzusetzen sowie zugänglich zu machen.
  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen; auch in Kantinen und Pausenräumen
  • Tragen von medizinischem Mund-Nasen-Schutz oder Atemschutzmasken, wo dies nicht möglich ist (Arbeitgeber müssen diese zur Verfügung stellen).
  • Arbeitgeber müssen eine ausreichende Handhygiene am Arbeitsplatz sicherstellen.
  • Regelmäßiges Lüften muss gewährleistet sein.
  • Es gelten strenge betriebliche Regelungen zur Kontaktvermeidung im Betrieb:
  • Müssen Räume von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen.
  • In Betrieben ab 10 Beschäftigten müssen diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen eingeteilt werden. Kontakte zwischen den Gruppen sind zu vermeiden.

Die zuständigen Arbeitsschutzbehörden können die Einhaltung aller Anforderungen der Verordnung im Einzelfall durch behördliche Anordnungen durchsetzen und Verstöße gegen ihre Anordnung mit einem Bußgeld von bis zu einer Höhe von 30.000 € ahnden.

Die vollständige Pressemitteilung des BMAS vom 13. April 2021 finden sie  hier.



Alles zur Testung 

Alle Informationen rund um die Testung im Betrieb, Bescheinigungen und weitere Tipps sowie Tutorials finden Sie unter  Corona Tests in Unternehmen - FAQ sehr ansprechend und praxisnah aufbereitet!



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 Corona-Test- und Quarantäneverordnung Mitarbeiterbescheinigung

 ZDH - Corona - Testungen FAQ - Umgang mit Testungen in Betrieben



Für angebotene Dienstleistungen gilt:

Wenn das Vorliegen eines negativen Schnelltests oder Selbsttests erforderlich ist, um ein Angebot zu nutzen, muss es sich um ein in der  Corona-Test- und Quarantäneverordnung vorgesehenes Testverfahren handeln. Dies ist der Fall,

  • wenn der Kunde zulässigerweise nicht oder nicht dauerhaft eine Maske trägt.
  • Diese Dienstleistungen oder Handwerkleistungen dürfen nur dann ausgeführt werden, wenn für den Kunden ein tagesaktueller Schnell- oder Selbsttest nach § 4 Absatz 4 vorliegt
  • und für das Personal, das diese Handwerks- oder Dienstleistungen ausführt, alle zwei Tage ein Schnell- oder Selbsttest nach § 4 Absatz 4 durchgeführt wird (ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt).
  • Zusätzlich müssen Dienstleister bei der Arbeit in diesen Fällen FFP2-Masken tragen. 
  • Dies gilt nicht für medizinisch notwendige Leistungen von Handwerkern und – unabhängig vom Vorliegen einer eigenen Heilkundeerlaubnis – Dienstleistern im Gesundheitswesen (Podologen, medizinische Fußpflege sowie Hörgeräteakustikern, Optikern, orthopädischen Schuhmachern und so weiter).
  • Das Ergebnis muss zukünftig von einer in der  Corona-Teststrukturverordnung vorgesehenen Teststelle schriftlich oder digital bestätigt werden.

 Für eine Übergangszeit bis zum 1. April 2021 kann ein Test nach § 4 Absatz 4 auch durch einen Coronaselbsttest ersetzt werden, der von den Kundinnen und Kunden unmittelbar am Ort der Dienstleistung in Anwesenheit des Personals durchgeführt und während der Dienstleistung aufbewahrt wird. Auch das Personal kann bis zu diesem Zeitpunkt Selbsttests einsetzen; diese sind als Nachweisersatz am Ort der Dienstleistung für jeweils eine Woche aufzubewahren. 

Gem. §13 sind Personen, die ein positives Testergebnis eines Coronaselbsttestes erhalten haben, verpflichtet, sich in einem Testzentrum oder dem Hausarzt unverzüglich einem PCR-Test (Kontrolltest) zu unterziehen. Sie haben dabei vorab die Teststelle zu unterrichten. Bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses des Kontrolltestes müssen unmittelbare Kontakte zu anderen Personen, die nicht zwingend erforderlich sind, vermieden werden.

  • Ein entsprechendes  Hygienekonzept ist erforderlich.  
  • Weitere Informationen zur Testung finden sie auf der Seite des  MAGS NRW.
  • Eine Übersicht der zugelassenen Schnelltests finden sie  hier.


Zusätzliche Maßnahmen und Informationen zum Arbeitsschutz während der Pandemie

Weitere Informationen zur Corona-Arbeitsschutzverordnung und Antworten auf die häufigsten Fragen zu den Arbeitdschutzregelungen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unter  FAQ zur Corona-Arbeitsschutzverordnung.

Zahlreiche Berufsgenossenschaften haben branchenspezifische Arbeitsschutzstandards entwickelt, die regelmäßig nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aktualisiert werden. Wir empfehlen, die branchenspezifischen Arbeitsschutzstandards in der betrieblichen Tätigkeit umzusetzen.

 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk

 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Kosmetik-, Nagelstudios und Fußpflegeeinrichtungen

 SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard für die Gebäudereinigung

 SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard für das Baugewerbe

 Handlungshilfe für Betriebe BGHM

 BGHW - Empfehlungen zum Schutz der MA im Handel und in der Warenlogistik

 BG ETEM - Branchenspezifische Informationen

 BGN-Handlungshilfen für Betriebe



In der SARS-CoV-2-Arbeitschutzverordnung sind zusätzliche Maßnahmen geregelt, um den Gesundheitsschutz der Beschäftigten während der Pandemie zu gewährleisten.

 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard 

 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel

 Homeoffice - Rechte und Pflichten



Handwerkereinsatz

Die Erbringung handwerklicher Leistungen (u.a. Reparaturleitungen) in der Wohnung des Kunden ist bislang nicht untersagt und somit (noch) grundsätzlich zulässig. Bei der beruflichen Tätigkeit müssen die Beschäftigten deshalb weit wie möglich geschützt werden.

Um der Arbeitgeberverantwortung im Arbeits- und Gesundheitsschutz nachzukommen und sich gegen mögliche Ansprüche im Schadensfall abzusichern, sollte das Infektionsrisiko in einer schriftlichen Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt werden.

Dieser Gefährdungsbeurteilung wird eine passende Betriebsanweisung mit Verhaltensregeln zugeordnet. Darüber werden die Beschäftigten in einem Kurzgespräch mit Verweis auf die Inhalte der Betriebsanweisung unterwiesen. Die Beschäftigten unterschreiben ein Unterweisungsprotokoll.



Empfohlene Schutzmaßnahmen für Handwerker im Außendienst

Neben den grundsätzlichen Schutzmaßnahmen, wie das Abstandhalten von anderen Personen und Einhaltung von Hygieneregeln (Husten und Niesen in die Ellenbeuge oder Taschentuch, regelmäßige Händereinigung, nicht an Mund, Nase und Augen fassen) werden für Handwerkerinnen und Handwerker im Kundendienst während der Corona-Pandemie folgende weitergehende Maßnahmen und Vorgehensweisen empfohlen:

  • Beschäftigte, die Atemwegsinfektionen oder Fieber zeigen, sollten der Arbeit fernbleiben.
  • Unterweisung zu grundlegenden Hygieneregeln (Abstand halten, Begrüßung ohne Handschlag, Husten/Niesen in die Armbeuge, regelmäßige Händereinigung, Berühren des Gesichts vermeiden etc.)
  • Für den Weg zum Kunden vorzugsweise Individualverkehr nutzen, wenn möglich Einzelfahrten. Bei Sammelfahrten mit Firmenfahrzeugen sollte die Anzahl der Personen im Fahrzeug möglichst durch parallele Nutzung von Privatfahrzeugen reduziert werden.
  • Ausstattung der Fahrzeuge mit Papiertüchern, Müllbeutel und Reinigung.
    Die Oberflächen gemeinschaftlich genutzter Fahrzeuge sind im Anschluss an eine persönliche Nutzung mit handelsüblichen Haushaltsreinigern zu reinigen (vgl. hierzu auch  Info der BAuA )
  • Direkte Kundenkontakte auf ein Mindestmaß reduzieren, dabei immer Abstand halten (mindestens 1,5 Meter). Auf eine Gegenzeichnung von Dokumenten z.B. Stunden-nachweisen; Regieberichten durch den Auftraggeber sollte verzichtet werden.
  • Direkte, enge Zusammenarbeit von Beschäftigten vermeiden, auch hier möglichst Abstand voneinander halten (mindestens 1,5 Meter).
  • Personalwechsel innerhalb der Teams zur Vermeidung zusätzlicher persönlicher Kontakte möglichst vermeiden.
  • Pausen so organisieren, dass ein Mindestabstand zwischen den Beschäftigten eingehalten werden kann, zum Beispiel durch Pausen-möglichkeit im Freien, versetzte Pausenzeiten.
  • Arbeiten so organisieren, dass in kleineren Räumen möglichst nur eine Beschäftigte oder ein Beschäftigter arbeitet.
  • Arbeitsbereiche regelmäßig lüften.
  • Die gründliche Reinigung der Hände (mindestens 20 Sekunden) ist vor der Nahrungsaufnahme und nach dem Toilettengang zwingend und sollte auch vor dem Verlassen des Arbeitsortes nach Beendigung der Arbeiten vorgenommen werden.
  • Auch wenn in den meisten Fällen Seife und Handtücher vor Ort vorhanden sind, kann das Mitführen von sauberen Papierhandtüchern und Seife sinnvoll sein. Sollten keine Waschmöglichkeiten vorhanden sein, ist die Mitnahme von Händedesinfektionsmitteln eine Alternative. (Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung)

Die deutsche gesetzliche Unfallversicherung DGUV hält eigene übergeordnete Informationen bereit und listet die Links zu den Corona-Sonderseiten der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der gesetzlichen Unfallkassen auf. Darüber hinaus gibt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) wertvolle Tipps.

 www.dguv.de/de/corona/index.jsp



Einsatz in Quarantänehäusern

Bitte nur im äußersten Notfall und unter massiven Schutzvorkehrungen! Handwerker sollten auch dringliche Einsätze in Wohnungen oder Häusern auf einen gesundheitlich unbedenklichen Zeitpunkt verschieben sollen, deren Bewohner in Quarantäne aufgrund des Covid-19-Virus sind.

Allenfalls Arbeiten an unaufschiebbaren Gefahrenherden am Gebäude, die die Sicherheit der Bewohner bedrohten, könnten einen Handwerkereinsatz in einem Gebäude, das akut der Quarantäne dient, rechtfertigen. Die Handwerker, die einen solchen Noteinsatz durchführen, müssen nach Maßgabe des RKI zwingend Schutzbrille, eine Atemschutzmaske Klasse FFP 3, einen Einmal-Überkittel sowie Latexhandschuhe tragen und Händedesinfektion betreiben. Darüber hinaus müssen diese Kräfte im An- und Ablegen von Schutzkleidung geschult sein. 

Handwerker, die unter den genannten Schutzvorkehrungen Arbeiten in Quarantäne-Aufenthaltsbereichen durchgeführt haben, gehören anschließend zum Kreis der Kontaktpersonen, die selbst in Quarantäne gehen müssen, falls am Einsatzort eine in Quarantäne befindliche Person positiv auf den Covid-19-Erreger getestet wurde.

Weitere Details zum Handwerkereinsatz und Haftungsfragen finden Sie im

 FAQ Corona





Einheitliche Quarantäneregeln für Einreisende

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat mit den Innen- und Gesundheitsministerien von Bund und Ländern eine "Musterverordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus" erarbeitet und abgestimmt.

Deutsche, EU-Bürger und langjährig in Deutschland lebende Ausländer sollen künftig grundsätzlich für zwei Wochen in häusliche Quarantäne, wenn sie aus dem Ausland in die Bundesrepublik zurückkehren. Die Quarantäne gilt für Menschen, die sich für mehrere Tage im Ausland aufgehalten haben. Ausgenommen sind Berufspendler (48 Std. oder 72 Std. Aufenthalt außerhalb Deutschlands) sowie für Kurzzeiteinsätze von Mitarbeitern einzelner Berufsgruppen (5 Tage außerhalb Deutschlands). Weitere Ausnahmen oder Sonderbestimmungen gibt es noch für bestimmte Gruppen wie etwa Lastwagenfahrer, Saisonarbeiter und medizinisches Personal.